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Die Fabel vom Adler mit den zwei Nestern

Die Fabel vom Adler mit den zwei Nestern

In den sonnigen Hängen über den Reben von Nackenheim lebte ein Adler namens René. Hoch oben im Weinberggipfel hatte er sein Nest – ein Ort der Nähe, an dem er die Stimmen der Tiere hörte, ihre Sorgen kannte und ihnen Schutz gab. Doch René war nicht nur Hüter seines Hangs. Wenn die Winde sich drehten und Funken über das Land sprangen, wurde er zum Wächter des Feuers: tagsüber sorgsam, nachts entschlossen – eine Führungskraft, die den Wald beruhigte und die Herden sicher schlafen ließ.

Der Adler blickt auf Nackenheim

Eines Tages, nach einem großen Vertrauensflug, bei dem neun von zehn Tieren ihm ihren Zuspruch gaben, spürte René: „Mein Blick reicht weiter als bis zur nächsten Rebe. Vielleicht kann ich den Verbandswald führen – als Bürgermeister des ganzen Reviers – und zugleich hier oben im Ort weiter Verantwortung tragen.“ Die Tiere murmelten. Manche nickten, andere zupften nervös an ihren Grashalmen. Da trat die Eule der Ordnung hervor, die seit jeher über die Regeln des Waldes wachte. Aus dem Buch der Ordnung las sie: „Wer zum Wohle des Waldes fliegt, darf zwei Nester tragen, wenn er es ehrenamtlich für den Hang tut. So steht es geschrieben, und so ist es vielerorts bewährt.“

Die Eule der Ordnung

Die Tiere tuschelten. „Zwei Nester? Zwei Hüte? Geht das gut?“ René antwortete ruhig: „Ja, wenn man gut organisiert, belastbar und strukturiert ist. Der Wind weht über alle Rebstöcke – meine Prioritäten werden sich nach Nutzen, Dringlichkeit und fachlicher Notwendigkeit richten, nicht nach dem Ort, an dem mein Nest steht.“ Er legte einen kleinen Plan auf die Lichtung: klare Wege, offene Zahlen, feste Zeiten, verlässliche Stellvertretungen – ein Flugplan, der nicht nach Gefallen, sondern nach gemeinsamem Ziel gezeichnet war.
Die Weinberg-Füchse fragten: „Bevorzugst du deinen Hang?“
„Nein“, sagte der Adler. „Gerechtigkeit ist mein Kompass. Ich fliege nach Objektivität, nicht nach Nähe.“ Der Rhein-Biber schnatterte: „Und die Last? Zwei Nester, zwei Dienste?“
René lächelte: „Wenn ich den Verbandswald führe, ruht mein Dienst als Feuerwächter im Hauptamt. Diese Bürde fällt weg – so kann ich meine Kraft voll dem Wald und dem Hang widmen.“

Der Dachsbaumeister brummt

Die Dachs-Baumeister brummten: „Und die Projekte?“
„Kontinuität“, sagte René. „Neuwahlen kosten Zeit, Körner und Nerven – und wir haben nur noch zweieinhalb Winter bis zum Ende dieser Hang-Zeit. Lasst uns anfangen, statt die Nester neu auszupolstern.“
Nicht alle waren überzeugt. Da kam der Sturm von Westen – die Wolken schoben schwere Schultern über den Wald, der Fluss schwoll, und ein trockener Blitz ließ am Rand der Ebene Funken tanzen. In dieser Stunde flog der Adler zweihütig und einhändig: Er rief die Wasserbauer, ordnete Sandsäcke, lenkte die Feuertrupps, und er sprach mit den Tieren aller Hänge – nicht zuerst mit den eigenen, sondern mit denen, die es am dringendsten brauchten.

Die Dorfmaus erzählt leise

Als der Sturm vorüber war, sah man etwas Seltenes: Weniger Zäune zwischen den Hängen, kürzere Wege, schnellere Entscheidungen. Die Tiere erkannten, dass es Synergien gab, wenn einer sowohl die Nähe des Hangs als auch die Hebel des Verbandswaldes kannte. Die Eule der Ordnung nickte: „So war es gedacht.“ Am Abend kehrte René in sein Ortsnest zurück, nicht um zu ruhen, sondern um zu hören. Die Dorfmaus erzählte leise von der Kita an der Hecke, der Storch von Wegen und Brücken, der Igel von Sicherheit in der dunklen Stunde. Und am nächsten Morgen flog der Adler wieder in den Verbandswald, um Personal zu führen, Beschlüsse umzusetzen und das Gemeinsame zu stärken. Mit der Zeit verstanden die Tiere, dass zwei Nester nicht zwei Herzen bedeuteten. Es brauchte nur eines – auf der richtigen Höhe, mit klaren Prioritäten und offenen Karten. Und so wuchs das Vertrauen, dass man ohne Bevorzugung des eigenen Hangs und ohne Bruch begonnener Wege den Wald zusammenführen konnte.

… und die Moral von der Geschichte:
Wer zwei Hüte trägt, muss nicht zweierlei Herzen haben. Entscheidend ist, ob sein Kompass auf das Gemeinwohl zeigt – und ob er den Mut hat, Nähe und Weitblick zugleich zu leben.

Verbandsbürgermeister und Ortsbürgermeister gleichzeitig?

Verbandsbürgermeister und Ortsbürgermeister in Personalunion – geht das überhaupt?
Am 22. März 2026 kandidiere ich für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bodenheim. Zugleich möchte ich mein Ehrenamt als Ortsbürgermeister von Nackenheim bis zum Ende der laufenden Wahlperiode weiterführen – für Kontinuität und Schlagkraft.
Warum das sinnvoll ist:
Nähe & Tempo: Als Ortsbürgermeister bleibe ich nah an den Themen vor Ort; als VG Chef kann ich Entscheidungen schneller verzahnen – ohne Reibungsverluste.
Synergien statt Doppelstrukturen: Themen und Herausforderungen der Ortsgemeinden lassen sich aus erster Hand besser erkennen und zielgerichteter anpacken. Gemeinsame Verwaltung, kurze Wege, klare Verantwortung.
Fair & transparent: Keine Bevorzugung einer Ortsgemeinde – Prioritäten richten sich nach Nutzen, Dringlichkeit und fachlicher Notwendigkeit. Rat & Ausschüsse behalten alle Kontroll und Entscheidungsrechte.
Professionalität & Organisationsfähigkeit: Ich bin es gewohnt, hohe Verantwortung zu tragen, strukturiert zu arbeiten und auch in anspruchsvollen Situationen den Überblick zu behalten. Eine gute Arbeitsorganisation und eine klare Prioritätensetzung und hohe Belastbarkeit sind für mich selbstverständlich.
Entlastung & Fokus: Im Fall meiner Wahl ruht mein hauptberufliches Amt bei der Feuerwehr Mainz – damit fällt eine große zeitliche Belastung weg und ich kann mich mit voller Energie auf Ortsgemeinde & Verbandsgemeinde konzentrieren.
Weniger Aufwand – mehr Kontinuität: Die Neuwahl eines Ortsbürgermeisters/einer Ortsbürgermeisterin bindet Geld und Zeit. Sie verursacht einen nicht unerheblichen Aufwand und kann Verzögerungen bedeuten. Für die verbleibenden ca. zweieinhalb Jahre bis zum Ende der aktuellen Amtszeit als Ortsbürgermeister ist Kontinuität die bessere Lösung – Projekte laufen durch, Übergaben entfallen.
Verantwortung & Auftrag: Bei der letzten Wahl als Ortsbürgermeister haben mir über 90% der Wählerinnen und Wähler das Vertrauen geschenkt – das ist für mich Verpflichtung und Motivation zugleich, weiterhin engagiert, verbindend und mit einem offenen Ohr für alle Gemeinden der Verbandsgemeinde zu handeln.
Fakten & Zulässigkeit: Die Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz erlaubt die Personalunion ausdrücklich. Zahlreiche Beispiele in Rheinland-Pfalz zeigen, dass die Kombination Verbandsbürgermeister und Orts-/Stadtbürgermeister sehr gut funktionieren kann. Entscheidend sind Tatkraft, Organisation und der Wille, gemeinsam mit den Menschen vor Ort das Beste für unsere Verbandsgemeinde zu erreichen.


Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen – Ihre Fragen, Hinweise und Ideen sind willkommen!

Interview

Würden Sie mir ein wenig über sich selbst verraten:  Familie, Beruf, Vita?
  • 53 Jahre jung
  • Partnerin Dana
  • erwachsener Sohn (Max, 20 Jahre alt, Gemeinderatsmitglied)
  • Geboren 1972 in Limburg an der Lahn, aufgewachsen in Nackenheim, seit über 30 Jahren engagiert in Verwaltung, Feuerwehr, Ehrenamt und Kommunalpolitik.
Die wichtigsten Stationen
  • Ausbildung zum Chemikanten bei Degussa in Mainz (1990–1993)
  • Seit 1983 Mitglied in der freiwilligen Feuerwehr, u.a. stellvertretender Wehrführer
  • Seit 1993 Feuerwehrbeamter bei der Berufsfeuerwehr Mainz
  • 2010-2013 Ausbildung für den gehobenen Dienst, heute Brandamtsrat
  • Verantwortung als Sachgebietsleiter und stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Technik der Feuerwehr Mainz.
  • Führungsdienstbeamter als Lagedienst, in der Einsatzleitung und im Führungsstab.
  • Seit 2019 Ortsbürgermeister von Nackenheim, zuvor Erster Beigeordneter
Hobbys: 
• Ich bin absolut sportbegeistert – beim Sport kann ich abschalten und Dinge reflektieren, es ist wichtig immer mal wieder den Kopf freizubekommen und sich vom Rechner zu lösen.
• Ich bin tief verwurzelt in meiner Heimat und unserer schönen Region, welche ich gerne mit dem Mountainbike erkunde.
• Sportarten: Laufen, Mountainbike, Wintersport, Fitness, Schwimmen, SUP, Bergsteigen und Bergwandern
 
Meine Stärken: fundierte Verwaltungs- und Personalerfahrung, Führungsqualität, Krisenmanagement, Projektsteuerung, Bodenständigkeit, stets positiv denkender Mensch, lösungsorientiert und offen für kreative Lösungsansätze.
 
Meine Motivation: 
„Ein Bürgermeister- der sich kümmert – pragmatisch. Lösungsorientiert und menschlich.“
 
Was sind Ihre Ziele für die Verbandsgemeinde?
  • Verwaltung als Dienstleister für Bürger und Ortsgemeinden
  • Keine Parteienpolitik – ein Bürgermeister für alle!
  • Offene Kommunikation und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Verbandsgemeinderat
  • Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit der Verwaltung
  • Verantwortungsvoll wirtschaften: Schuldenabbau & stabile Umlagen
  • Nachhaltiger Klima- und Umweltschutz, transparente Wärmeplanung
  • Wertschätzende, fördernde und motivierende Personalführung
  • Gute Vernetzung von Feuerwehr, Polizei, Medizin und Katastrophenschutz
  • Starke Wirtschaft, lebendiger Tourismus – im Einklang mit Landwirtschaft und Weinbau
  • Mehr Unterstützung für Kinder, Kitas, Schulen und im Bereich Jugendarbeit
  • Wohn- und Unterstützungsangebote für Seniorinnen und Senioren ausbauen

Was möchten Sie fortführen?

  • Schuldenabbau fortführen und Umlageniveau stabilisieren
  • begonnene Projekte – welche im Übrigen gemeinsam von der Koalition von CDU und FWG im Rat auf den Weg gebracht wurden – weiterführen und aktiv und transparent begleiten.
  • Ich sehe in den kommenden Jahren drei zentrale Aufgaben für die VG, zum Teil wurden diese Maßnahmen schon angestoßen bzw. befinden sich in Umsetzung:
  • Modernisierung, Ausbau und Investitionen in die Ausstattung unserer Schulen, unserer Verwaltungsgebäude und in die Feuerwehr (inkl. Katstrophen- und Bevölkerungsschutz)
  • Konkret: Erweiterung der Grundschule Gau-Bischofsheim, Erweiterung des Verwaltungsgebäudes der VG Verwaltung, Bau eines Feuerwehrhauses für den Standort Gau-Bischofsheim/Harxheim, Bau eines Lehrschwimmbeckens
  • Ausbau der digitalen Verwaltung und Stärkung des bürgernahen Dienstleistungsangebotes, Aufbau einer modernen und zukunftsgerichteten Verwaltung
  • Konkret: Digitale „Online“ Dienstleistungsangebote der Verwaltung ausbauen, Optimierungspotential erkennen und aktiv nach Lösungen suchen (über gesetzlich verpflichtende digitale Verwaltungsleistungen nach OZG hinaus), Internetangebot ausbauen und Internetseite kundenfreundlicher und moderner für alle Anwendungen gestalten, bürgernahe und zeitnahe Informationen inkl. Übertragung von Ratssitzungen ausbauen, elektronischen Datenaustausch vorantreiben, Digitalisierungsprozesse optimieren.
  • Klima- und Umweltschutzmaßnahmen, kommunale Wärmeplanung, Hitzeschutz, Starkregen- und Hochwasserschutz
  • Konkret: Prozess der kommunalen Wärmeplanung aktiv begleiten und umsetzen, Wärmeplanung fortschreiben und auf Potentiale prüfen.
  • Langfristige Sicherung von Lebensqualität, Gesundheit und wirtschaftlicher Stabilität in einer sich klimatisch verändernden Umwelt. Gewährleistung von Sicherheit
  • Anpassung der Infrastruktur an veränderte Klimabedingungen, Minimierung von Schäden durch Vorsorge und Schutzkonzepte
  • Potentiale erneuerbarer Energien nutzen (z.B. PV-Anlagen auf Liegenschaften der Kommunen, Projekte mit der Energiegenossenschaft Rhein-Strom), E-Mobilität und alternative Verkehrsangebote ausbauen
  • Grüne Infrastruktur zusammen mit den Ortsgemeinden weiter ausbauen, weitere Baumpflanzungen, naturverträgliche Grabenpflege unter Beachtung der Funktionssicherheit
  • Infoangebote für Bürger fortsetzen und Bürger beteiligen (Unsicherheiten aufklären und Ängste nehmen)

Was möchten Sie verändern?

  • Begonnen Projekte fortsetzen, bei Bedarf aber optimieren und verbessern.
  • Prozesse aktiv begleiten, prüfen und neue Erkenntnisse einfließen lassen (Projektsteuerung und Prozessoptimierung)
  • Fokus der VG wieder viel deutlicher in Richtung Dienstleister f. Bürger und Gemeinden
  • Die VG soll Ortsgemeinden und Ortbürgermeister entlasten
  • Verbandsgemeinde bürgermeister als Kümmerer „Bindeglied“ für die Ortsgemeinden
  • transparente Informationspolitik und bürgernahe Kommunikation z.B. über laufende Projekte, online Übertragung von Ratssitzungen
  • bessere Kommunikation und besseres Vertrauensverhältnis mit den Ortsbürgermeistern, offener und harmonischer Austausch auf Augenhöhe ohne Tabuthemen
  • keine Parteienpolitik, ein Bürgermeister für alle!
  • Ergebnisorientierte vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Fraktionsebene hinaus, die ehrenamtliche Arbeit im Rat soll wieder Spaß machen
  • bessere Zusammenarbeit der Fraktionen im VG Rat, respektvoller Umgangston
  • VG soll pro aktive Rolle für die Ortsgemeinden einnehmen (Vordenken, Mitdenken)
  • Gleichberechtigung der Projekte OG/VG, VGV ist nicht „übergeordnet“
  • VG zukunftsfähiger machen (Digitalisierung, usw.)
  • Unsichtbare Wände in der Verwaltung abbauen
  • Personal stärken, fördern und wertschätzen, Mitarbeiterbindung, Ängste abbauen
  • Externe Organisationsuntersuchung
  • Nachhaltigkeit und Klimaschutz weiter ausbauen
  • Ehrenamt stärken und Anreize setzen
  • Sicherheit stärken! Vorsorgemaßnahmen, Feuerwehr, Starkregen- und Hochwasserschutz
  • VG insgesamt als attraktiven Gewerbestandort stärken
  • Stärkere Rolle im Bereich Tourismus übernehmen, dabei die Belange der Bauern und Winzer berücksichtigen (Vermittlerrolle)
  • Kinder- und Jugendarbeit (Jugendvertretung auf VG Ebene), Kitas und Schulen (Kitas: Entlastung OGen)
  • pro aktive Rolle der VG für die Ortsgemeinden (Vordenken, Mitdenken)
  • Positive Dynamik der Ortsgemeinden aufnehmen und unterstützen (nicht verhindern)
  • Angebote für Senioren bedarfsgerecht ausbauen, hier insbes. Möglichkeiten betreutes und seniorengerechtes Wohnen, demografischen Wandel vordenken
  • Sie kennen die Stärken und auch die Schwächen der Verwaltung.

Wo sehen Sie hier den größten Handlungsbedarf?

  • Bessere und wertschätzende Zusammenarbeit der Fraktionen im Rat, Meinungen zulassen
  • Personalmanagement
  • klare Aufgaben- und Verantwortungszuweisung, Outsourcing nicht-kernkompetenter Tätigkeiten, um Kapazitäten freizuhalten
  • Personalbindung, Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen, VG soll attraktiver Arbeitgeber sein, Schaffung einer positiven Arbeitsatmosphäre
  • externe Organisationsuntersuchung zur Erkennung von Potentialen und Defiziten
  • Einführung digitaler Verwaltungsprozesse zur Entlastung des Personals und Vereinfachung von Verfahren
  • Priorisierung und Zielbindung
  • klare Festlegung von Handlungsprioritäten (Projekte nach Nutzen, Dringlichkeit und Wirtschaftlichkeit priorisieren)
  • Leitbild/Leitlinien für die VG Bodenheim
  • Für versch. Handlungsfelder und Themenbereiche soll ein Leitbild/Leitlinien entwickelt/fortgeschrieben werden. Das Leitbild/die Leitlinien soll/en in das Handeln der Verwaltung und in die Prioritätensetzung des Rates einfließen.

Mit Herz, Verstand und Erfahrung

Das starke Wahlergebnis als Ortsbürgermeister von Nackenheim ist für mich Verpflichtung und Verantwortung zugleich. Ich lasse Nackenheim nicht im Stich: Sollte ich zum Verbandsbürgermeister gewählt werden, werde ich – wie es die Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz ausdrücklich zulässt – das Amt des Ortsbürgermeisters bis zum Ende der laufenden Legislatur fortführen. Das bedeutet: „nur“ noch rund zweieinhalb Jahre, in denen ich die laufenden Projekte mit voller Kraft begleite und erfolgreich abschließe.

+ Warum:

Ein vorzeitiger Rücktritt würde Neuwahlen, vermeidbare Kosten, organisatorischen Aufwand und Verzögerungen bei laufenden Projekten bedeuten – wertvolle Zeit, die wir besser in konkrete Verbesserungen für unsere fünf Ortsgemeinden investieren.
Zudem fiele die Übergabe des Ortsbürgermeisteramtes genau in die Phase, in der man sich gerade in die neue Aufgabe als VG-Bürgermeister einarbeitet. Diese Energie kann man sinnvoller nutzen: für Kontinuität, Stabilität und Fortschritt. Mit einem starken Team, klarer Organisation und Struktur ist das absolut machbar. Übrigens: Die Personalunion von Verbands- und Orts- oder Stadtbürgermeister ist in Rheinland-Pfalz gelebte Praxis in über 20 Verbandsgemeinden – und sie funktioniert hervorragend!

+ Dabei gilt:

Der Bürgermeister ist an das Neutralitätsgebot gebunden, unterliegt dem Mitwirkungsverbot bei möglicher Befangenheit und ist strikt an die Beschlüsse des Verbandsgemeinderates sowie der Ortsgemeinderäte gebunden. Entscheidungen werden demokratisch in den Räten getroffen, der Bürgermeister setzt sie um – das ist seine Aufgabe, dieser Verantwortung stelle ich mich uneingeschränkt. Ich werde und kann keine Gemeinde bevorzugen oder andere benachteiligen.

+ Entscheidend ist doch:

Wer bringt die besten fachlichen Voraussetzungen und die meiste Verwaltungserfahrung mit, um diese Verbandsgemeinde zu führen? Ich verfüge über langjährige Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung und Führung als Brandamtsrat sowie als Ortsbürgermeister von Nackenheim. Eine sehr strukturierte, gut organisierte Arbeitsweise, klare Prioritäten und Transparenz im Handeln sind für mich selbstverständlich. Nach Amtsantritt als Verbandsbürgermeister wird meine hauptberufliche Tätigkeit bei der Feuerwehr Mainz ruhen – diese „Doppelbelastung“ entfällt damit vollständig.
In Nackenheim kann ich mich auf ein sehr gutes, eingespieltes Team im Rathaus stützen, das die täglichen Abläufe zuverlässig trägt. Eine stark aufgestellte, professionell geführte Verbandsgemeindeverwaltung entlastet alle Ortsgemeinden – und damit auch alle Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister.

+ Genau dafür stehe ich mit meinen Zielen:

Verwaltung als Dienstleister für Bürger und Ortsgemeinden stärken, keine Parteienpolitik, offene Kommunikation, Digitalisierung, solider Haushalt, nachhaltiger Klima- und Umweltschutz, starke Sicherheitsstrukturen, attraktive Standortpolitik und mehr Unterstützung für Kinder, Kitas, Schulen, Senioren und Jugend.

Nicht Schein-Debatten über eine rechtlich ausdrücklich mögliche Personalunion, sondern fachliche Kompetenz, Erfahrung in der Verwaltung und klare Ziele für unsere Verbandsgemeinde sollten im Mittelpunkt dieser Wahl stehen.

+ Inhalte zählen:

Fachlichkeit und Kompetenz vor Schlagworten! Es geht um konkrete Inhalte und Ziele für unsere Bürgerinnen und Bürger und für eine zukunftsstarke Verbandsgemeinde.
Dafür trete ich an – mit Herz, Verstand und Weitblick für Bodenheim, Gau-Bischofsheim, Harxheim, Lörzweiler und Nackenheim.

Ihr
René Adler
Kandidat der FWG für das Amt als Verbandsbürgermeister

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